Leinsamengel – Die natürliche Pflege für Dein Haar

Wer sich natürlich schöne Locken wünscht, kann Leinsamengel verwenden. Es definiert die Locken, pflegt die Haare und hilft gegen Frizz. Du kannst es selber machen und bekommst eine preiswerte Pflege.

Leinsamen ist reich an Nährstoffen und verfügt über viele Schleimstoffe, die eine perfekte Haarpflege darstellen. Leinsamengel ist gut verträglich, da es völlig frei von schädlichen Zusatzstoffen ist. Es spendet Feuchtigkeit und ist für alle Haartypen geeignet.

Das Haargel aus Leinsamen belastet die Haare nicht, da es keine schädlichen Silikone und Parabene enthält. Es ist auch umweltfreundlich und biologisch abbaubar. Da Leinsamen für die Herstellung verwendet wird und jeder es selber machen kann, fällt auch kein Verpackungsmüll an.

Was ist Leinsamengel?

Leinsamen

Leinsamen

Leinsamengel ist eine gesunde Alternative zu künstlich hergestelltem Haargel. Es wird aus Leinsamen, dem Samen der Flachs- oder Leinenpflanze, hergestellt. Leinsamen sind reich an Schleimstoffen, die aufquellen, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen.

Leinsamengel enthält keine Silikone, Parabene und Sulfate. Es ist vollkommen natürlich und reich an B-Vitaminen sowie anderen gesunden Inhaltsstoffen, mit denen die Haare gepflegt werden.

Aufgrund seines Gehalts an Schleimstoffen wird Leinsamen auch bei Magen- und Darmbeschwerden verwendet. Die Inhaltsstoffe haben eine heilende Wirkung und können auch eine geschädigte Haarstruktur reparieren.

Wirkung von Leinsamengel

Leinsamen wirkt nicht nur bei Verdauungsbeschwerden, sondern das Gel wirkt auch äußerlich für die Haare. Es belastet die Haare nicht. Das Haar wird gepflegt, sieht gesund aus und bekommt einen schönen Glanz. Die Locken werden besser definiert.

Leinsamengel befeuchtet die Haare und ist ein Filmbildner. Es wirkt gegen Haarfrizz und versorgt die Haare mit Feuchtigkeit. Das Gel besteht größtenteils aus Wasser. Locken und Wellen bekommen mehr Sprungkraft. Es eignet sich für alle Haartypen und Haarlängen.

Bei glattem Haar

Leinsamengel kann nicht nur bei Locken, sondern auch in glattem Haar angewendet werden. Aufgrund seiner pflegenden Eigenschaften ist das Gel vor allem für dünnes und trockenes Haar geeignet.

Glatte, weiche und glänzende Haare ohne Frizz bekommst Du, wenn Du das Gel am Abend aufträgst, über Nacht einwirken lässt und am Morgen ausspülst.

Bei lockigem Haar

Leinsamengel eignet sich hervorragend bei lockigem Haar, für die Curly Girl Methode. Naturlocken können mit dieser Methode für die Pflege von lockigem Haar in Bestform gebracht werden.

Bei der Curly Girl Methode wird auf herkömmliche Shampoos und Pflegeprodukte mit Silikonen, Parabenen und Alkohol verzichtet. Die Haare werden mit alternativen Pflegemitteln so schonend wie möglich gepflegt. Das Haar soll eine reichhaltige Pflege bekommen, bei der es nicht austrocknet. Leinsamengel ist dafür perfekt geeignet.

Leinsamengel selber machen – Anleitung

Leinsamengel selber machen

Leinsamengel selber machen

Leinsamengel kannst Du kaufen, beispielsweise bei Amazon, doch kannst Du es auch selber machen. Bei Amazon bekommst Du auch andere Artikel für die Haare, beispielsweise grobzinkige Kämme oder Entwirrungsbürsten. Du brauchst zum Selber machen nicht viel.

Ausrüstung

  • Herd
  • Topf
  • Schüssel
  • Sieb
  • Kochlöffel
  • gut schließendes Glas zur Aufbewahrung

Ist das Wasser bei Dir zu Hause sehr hart oder kalkhaltig, solltest Du destilliertes Wasser verwenden. Auch stilles Mineralwasser, das nur wenige Mineralien enthalten sollte, eignet sich.

Zutaten

  • 250 Milliliter Wasser
  • 30 Gramm ganze Leinsamen, möglichst Bio-Qualität
  • vielleicht etwas Zitronensaft, Essig, Aloe Vera oder ätherische Öle für einen besseren Duft
  • pH-Teststreifen, bei Amazon erhältlich
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So gehst Du vor

Die Leinsamen gibst Du in einen Topf und gibst das Wasser darauf. Noch liegen die Leinsamen am Boden. Der Herd wird auf höchste Stufe geschaltet. Die Mischung wird zum Kochen gebracht. Kocht sie, schaltest Du die Temperatur niedrig und rührst gelegentlich um.

Regelmäßig solltest Du mit dem Löffel die Konsistenz prüfen. Kocht die Mischung zu lange, lässt sie sich nur schwer durch das Sieb drücken. Am besten ist eine Kochzeit von 3 bis 4 Minuten. Das Gel ist fertig, wenn das Wasser Fäden vom Löffel zieht. Die Leinsamen schwimmen im Wasser.

Gieße das Gel durch das Sieb in die Schüssel ab. Um auch noch den letzten Tropfen zu bekommen, drückst Du das Gel mit dem Löffel durch das Sieb. Das Gel sollte ungefähr die Konsistenz von Eiweiß haben.

Die Leinsamen im Sieb kannst Du bis zu dreimal wiederverwenden, wenn Du sie im Kühlschrank aufbewahrst. Du musst sie dann nur wieder mit Wasser aufkochen und das Gel erneut durch das Sieb abgießen.

Mit dem pH-Teststreifen prüfst Du den pH-Wert. Er sollte bei 4,5 bis 5,5 liegen. So entspricht er dem pH-Wert Deiner Haare. Ist der pH-Wert nicht sauer genug, da er über 5,5 liegt, gibst Du etwas Zitronensaft dazu.

Das Leinsamengel füllst Du in ein dicht schließendes Glas mit Deckel. Im Kühlschrank bleibt es ungefähr zehn Tage lang haltbar.

Anwendung im Haar

Hast Du Deine Haare gewaschen, kannst Du das Gel im gewaschenen Haar als Spülung, Kur oder Leave-In-Spülung verwenden.

Vom Leinsamengel nimmst Du eine kleine Menge in die Hand und verteilst sie in beiden Händen. Mit den Händen streichst Du durch das tropfnasse Haar. Das Gel sollte auf dem gesamten Kopf verteilt werden.

Die Haare knetest Du von unten nach oben durch. Mit den Fingern, einer Entwirrungsbürste oder einem grobzinkigen Kamm entwirrst Du Deine Haare. Lass Deine Haare möglichst an der Luft trocknen oder verwende einen Föhn mit Diffusor. Vermeide das Anfassen der Haare mit den Händen, da sonst Frizz entstehen könnte.

Das Gel wird beim Trocknen hart. Das ist aber kein Grund zur Sorge. Diese Verhärtung wird als Gelcast bezeichnet. Sie schadet aber nicht, sondern schützt die Locken vor Frizz. Deine Haare sehen nach drei Stunden Trocknen immer noch nass aus.

Mit wenigen Tropfen leichtem Öl, beispielsweise Brokkolisamenöl, kannst Du den Gelcast von unten nach oben aus den Haaren kneten. Die Haare sollten sich weich und geschmeidig anfühlen, wenn der Gelcast ausgeknetet ist.

Häufige Fragen und Antworten

Wie macht man Leinsamengel?

Um Leinsamengel herzustellen, musst Du Leinsamen mit Wasser kochen und dann die Flüssigkeit über einem Sieb abgießen. Das Gel sollte eine Konsistenz wie Eiweiß haben.

Was bringt Leinsamengel?

Leinsamengel versorgt die Haare mit Feuchtigkeit, kann die Haarstruktur reparieren und definiert Locken. Die Haare wirken gesünder, glänzender und natürlicher. Auch glatte Haare bekommen einen schönen Glanz.

Wie lange muss Leinsamengel kochen?

Leinsamengel sollte drei bis vier Minuten kochen.

Wie lange hält Leinsamengel im Kühlschrank?

Leinsamengel hält im Kühlschrank etwa zehn Tage.

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